Das Deutsche Apotheken-Museum
im Heidelberger Schloss

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EXPONATE IM FOKUS

Frühe „Reagenzgläser“

Zwei einfache kleine Gefäße aus Glas – ein bauchiges Nönnchen sowie ein Zylinderfläschchen – erwecken mit ihren handbeschrifteten Anbindesignaturen beim ersten Blick den Anschein gewöhnlicher Abgabegefäße mit Informationen für den Patienten zur verabreichten Arznei. Sie dienten aber einem ganz anderen Zweck.

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Stammbuch von Apotheker Wirsing mit Eintrag von Martin Heinrich Klaproth 1769

Das „Monument d’Amitie“ gehörte dem wohl aus Hamburg gebürtigen Pharmaziestudenten Johann Christoph Wirsing. Die Einträge der Jahre 1768 bis 1772 stammen zumeist von Kommilitonen – aus Wirsings Hamburger Studienzeit, aber vor allem aus der Zeit seiner darauffolgenden Ausbildung am Collegium Medico-Chirugicum in Berlin. Bemerkenswert ist ein Eintrag des Berliner Apothekers und Wissenschaftlers Martin Heinrich Klaproth (1743-1817).

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Rezeptmanual eines Olitätenhändlers geführt ab ca. 1750

„...daß sich einer bey Nacht nicht fürchte“
Neu im Bestand ist ein handschriftliches Manual, das von ca. 1750 bis ins 19. Jahrhundert hinein geführt wurde (Inv.-Nr. VII A 1724).

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Ein Weltreisespiel für Apotheker

Ein bislang einmaliges Stück im Bestand an Werbeartikeln ist ein Weltreisespiel, das die Firma Roche, (Grenzach/Baden), im Dezember 1971 als Nikolausgruß an viele Apotheken schickte.

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Archivalien zur Enteignung der Adler-Apotheke Kyritz nach 1945

Eindrucksvoll ist ein Konvolut, das den im Museum bereits seit längerem vorhandenen Bestand an historischen Unterlagen und Privilegien der Adler-Apotheke im brandenburgischen Kyritz ergänzt. Die 2015 neu hinzugekommenen Dokumente stammen vor allem aus der Zeit von 1945 bis etwa 2008.

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Schaufensterdekorationen der 1950er und 1960er Jahre

„Wir gestalten ein Blickfangplakat!“ Mit diesen Worten überschreibt Fritz. R. Schröder 1955 ein Kapitel seines Buchs „Das Apotheken-Schaufenster – Praktische Winke für seine Gestaltung“. Ob Apotheker Elmar Sierp (1920 bis 2003) das Buch kannte, wissen wir nicht, aber er gestaltete in den 1950er und 1960er Jahren auf jeden Fall eine ganze Menge von ebenso kunstvollen wie heiteren Schaufensterdekorationen für seine Adler-Apotheke in Dinslaken.

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„Gotische“ Holzdosen: Fälschungen aufgedeckt

1997 und 2005 wurden im Auktionshandel mehrere Holzstandgefäße für den Bestand des Deutschen Apotheken-Museums angekauft. Sie wurden der Zeit um 1500 zugeschrieben mit wahrscheinlicher Herkunft aus Österreich oder Süddeutschland. Nach weiteren Neuzugängen wurden mehrere Gefäße naturwissenschaftlich untersucht – mit dem eindeutigen Ergebnis, dass es sich um Fälschungen des 20. Jahrhunderts handelt.

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Das Drei-Löffel-Emblem von Richard Rudolf Weber (1900-1994)

Ende der 1920er Jahre wurde erstmals der Versuch unternommen, ein einheitliches „Logo“ als Apothekenwahrzeichen zu schaffen. Es sollte - parallel zum traditionellen Figurenschmuck, der seit Jahrhunderten die Apotheken kennzeichnete - als einheitliches Zeichen jedermann einen Apothekenstandort auf den ersten Blick signalisieren.

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»Kriege gehören ins Museum!«

Treffender als dieser Slogan des Heeresgeschichtlichen Museums Wien für das Gedenkjahr 2014 kann man es kaum auf den Punkt bringen. Nachfolgend ein Blick in die Sammlungen des Deutschen Apotheken-Museums, die einige Exponate aus dem Zeitraum 1914-1918 enthalten.

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Ein Dispensatorium Norimbergensis von 1666 mit handschriftlichem Gutachten von Johann Zwelfer

Im November 2013 konnte aus Mitteln des Fördervereins Deutsches Apotheken-Museum und der Dr. Anni und Dr. August Lesmüller-Stiftung ein später Druck des berühmten Nürnberger Dispensatoriums erworben werden.

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Offizin der Einhorn-Apotheke Köln nun im Besitz des Deutschen Apotheken-Museums

Durch die Initiative von Apotheker Dieter Fuxius, Köln, kam die Offizin der ehemaligen Einhorn-Apotheke Köln als Schenkung der Apothekerkammer Nordrhein 2012 in den Museumsbestand.

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Beschwerdebrief eines Apothekers aus dem Jahr 1675

Beschwerdebriefe von Apothekern über ‚practicierende‘ Konkurrenz, die in dem durch Privileg zugesicherten Bereich unberechtigt ‚wilderte‘, sind interessante Quellen. sind interessante Quellen zu örtlichen Konflikten um die Arzneiversorgung. Apotheker Basilius Naumann aus Sangerhausen im Südharz sandte am 20. Juni 1675 eine solche Klageschrift an Herzog August I. von Sachsen-Weißenfels (Inv.-Nr. VII A 1737).

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Sammlung Baxter als Leihgabe übergeben

Die beeindruckende Kollektion ist seit 2013 in einem eigens dafür neu gestalteten Ausstellungsbereich im Deutschen Apotheken-Museum im Heidelberger Schloss zu sehen. Das prächtige Mobiliar einer barocken Apotheke bildet den angemessenen Rahmen für die Präsentation

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Typisch Biedermeier: Apotheker Kunitz, Cammin, Kunstsammler und Naturforscher mit Familiensinn

Der Besitzer der Pelikan-Apotheke Cammin (Kamien Pomorski, Polen), Apotheker Johann August Wilhelm Kunitz (1784-1859), baute im Laufe seines Lebens eine sorgfältig komponierte Sammlung von Kunst und Kunsthandwerk auf. Im Besitz seiner Nachfahren überdauerten einige Kostbarkeiten bis ins 21. Jahrhundert. Jetzt kamen sie als Schenkung ins Museum.

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Brief Goethes an den Weimarer Hofapotheker Hoffmann

Im Jahr 2011 konnte ein Schreiben von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) an den Weimarer Hofapotheker Carl-August Hoffmann (1756-1833) aus Mitteln des Fördervereins Deutsches Apotheken-Museum erworben werden. Goethe ist darin nicht gut auf die "Domestiken", seine Hausangestellten, zu sprechen...

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Nachkriegsdesign in Glas für die Königs-Apotheke Witten-Herbede

Für die Königs-Apotheke Witten-Herbede entwarf der Künstler August Czoske, Essen, ein Jahr nach dem Ende des zweiten Weltkriegs zwei qualitätvolle Glasfenster mit pharmazeutischen Motiven. Czoske wurde in den 1950er Jahren in der Region durch seine sensibel komponierten Fenstermotive für Kirchen in Dortmund und Essen bekannt.

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Die Nithack´sche Waage, ein Stück Technikgeschichte - Innovation und Misserfolg

Apotheker versuchten zu allen Zeiten, ihren Berufsalltag durch technische Neuerungen zu verbessern und zu vereinfachen. So auch Apotheker Gustav Nithack mit seiner Waage aus dem Jahr 1899, die sich im Archiv des Deutschen Apotheken-Museums befindet.

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Bislang ältestes bekanntes Apotheker-Exlibris aus dem 16. Jahrhundert identifiziert

Mit dem Buchdruck entstanden äußerst wertvolle Bücher – und damit auch der Wunsch ihrer Besitzer, das Eigentum zu kennzeichnen. Dazu dienten kunstvoll gestaltete Bucheignerzeichen, die sogenannten Exlibris. Das älteste bisher bekannte Exlibris eines deutschen Apothekers stammt von einem Heidelberger Apotheker...

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Im Miniaturformat: Offizin der privilegierten Adler-Apotheke Soldin

Als anmutiger Blickfang kam 2011 eine Miniatur-Apotheke des jüngeren 19. Jahrhunderts aus der privilegierten Adler-Apotheke in Soldin (heute Myślibórz, Polen) in den Museumsbestand.

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Schwergewichtig: Neuzugänge im Bereich Dampfdestillen

Ein im wahrsten Sinne des Wortes gewichtiges Objekt vermachte Apotheker Heribert Gröning, ehemals Besitzer der Hirsch-Apotheke in Hamm-Rhynern, dem Deutschen Apotheken-Museum testamentarisch als Schenkung: einen vollständigen und bestens erhaltenen Dampfdestillationsapparat der Firma Bitter (Bielefeld) aus der Zeit um 1900...

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Verschnupft beim Wormser Religionsgespräch des Jahres 1557

Im Bestand des Museums befindet sich die Kopie einer Rechnung für Arzneimittel aus dem Jahr 1557. Mit den Arzneimitteln waren ebenso prominente wie erkältungsgeplagte Teilnehmer der Wormser Religionsgespräche beliefert worden.

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Türgriffe von Herbert Kühn für die Robert-Koch-Apotheke Mülheim, Ruhr

Der Bildhauer Prof. Herbert Kühn (1910-1976) schuf für die Robert-Koch-Apotheke in Mühlheim a.d. Ruhr 1961 einen zweiteiligen Türgriff (Inv.-Nr. VII E 343).

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Portrait eines Unbekannten - Apotheker oder Arztes?

Im Jahr 2010  konnte als seltenes Zeitzeugnis ein Portrait aus dem mittleren 18. Jahrhundert erworben werden. Es wird vom Anbieter in Verbindung gebracht mit der Löwen-Apotheke in Mölln (Schleswig-Holstein).

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Bewerbungen für eine Stelle als Apotheker anno 1879

Lange unbemerkt blieb ein Konvolut von Schriftstücken im Museumsbestand. Es war eingelegt in einen Band einer umfangreichen Reihe von Rezepturjournalen aus der Schwan-Apotheke Hamburg, die bereits vor vielen Jahren in das Museum gekommen war. Erst als die Journale für eine wissenschaftliche Forschungsarbeit bereitgestellt wurden, kam das flache Paket ans Licht. Die handschriftlichen Blätter stellten sich als Bewerbungsschreiben heraus, die auf eine am 5. Juli 1879 in der Pharmazeutischen Zeitung erschienene Annonce der Schwan-Apotheke Hamburg hin verfasst worden waren.

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Briefe in Zeiten der Cholera

Zwei Briefe aus dem 19. Jahrhundert aus der Sammlung von Klaus Meyer beleuchten die Geschichte der Post ebenso wie der Vorsorge in Seuchenzeiten. Adressat beider Briefe war „N.H. Schreider / Rheims / en Champagne“ in Frankreich.

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