Das Deutsche Apotheken-Museum
im Heidelberger Schloss

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Neu im Bestand

Die Entdeckung des Morphins: Der Nachlass von F. W. Sertürner

Seit der Antike hatte das Opium größte Bedeutung in der Schmerztherapie – doch es ließ sich lange nur ungenau dosieren. Seine Anwendung barg daher zugleich Gefahren. Wissenschaftler in ganz Europa suchten im 18. und 19. Jh. nach dem Wirkstoff des aus dem Schlafmohn gewonnenen Arzneimittels, um einen sicheren Gebrauch zu ermöglichen. Dem Apothekergehilfen Friedrich Wilhelm Adam Sertürner (1783 - 1841) gelang es um 1804 erstmals, aus dem Opium eine kristalline Substanz als wirksamen Inhaltsstoff zu isolieren.

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Citizen Science auf der Schwäbischen Alb - Der Nachlass der Apothekerfamilie Sautermeister

Der Nachlass zweier Apothekergenerationen der schwäbischen Familie Sautermeister mit Materialien von etwa 1850 bis 1918 ist ein eindrucksvoller Beleg der Tradition des forschenden Bürgertums im 19. Jahrhundert. Heinrich Sautermeister (1812 - 1874), sowie auch sein zweitgeborener Sohn Otto Alfred Sautermeister (1845 - 1918) erwarben sich als begeisterte Naturforscher reiches Wissen über Botanik, Entomologie (Insektenkunde), Mikroskopie und Kristallographie und lieferten wertvolle Erkenntnisse über die süddeutsche Flora und Fauna.

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Hightech im späten 19. Jh. - Der Nachlass der Oberen Apotheke Rottweil

Otto Alfred Sautermeister (1845-1918) führte ab 1870 die Obere Apotheke in Rottweil. Neben seiner Arbeit als Apotheker war er auch als Nahrungsmittelchemiker tätig und als chemischer Gutachter für das Landgericht Rottweil mit manchem Kriminalfall befasst. Er war engagiert in Verbandspolitik und Gemeinde und befasste sich intensiv mit Naturforschung und innovativen Technologien. All dies lässt an dem vielfältigen Bestand nachvollziehen, der aus der seinem Nachlass in den Museumsbestand gekommen sind.

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Der Mops in der Apotheke: Exlibris und Medaillen aus der Sammlung Wissing

In den Jahren 2008 bis 2018 wurde der Bestand des Deutschen Apotheken-Museums durch eine großzügige Schenkung von Apotheker Wolfgang Wissing (Hückelhoven) bereichert: Dazu zählen 136 druck-
grafische Blätter und 23 Medaillen bedeutender zeitgenössischer Künstler/-innen.

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Der Apotheker in der Karikatur

Das Deutsche Apotheken-Museum besitzt eine umfangreiche Grafik-Sammlung, die in unterschiedliche Schwerpunkte gegliedert ist. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei Karikaturen rund um das Thema Heilkunde.

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Archiv der Druckerei Melsbach, Apothekenausstattung

Das im Museumsbestand befindliche Archiv der Druckerei Melsbach, Bad Sobernheim, enthält qualitätvolle Entwürfe für Apotheken-Druckwaren, aber auch zahlreiche druckfrische Etiketten, Tee- und Arzneiverpackungen, Rezepttüten etc. sowie wertvolle Musterbücher aus der Zeit von 1880 bis 1950.

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Qualitätvolles Design der 1950er Jahre aus Heilbronn

Bereits seit 2003 befinden sich Standgefäße aus der Hand der bekannten Industriedesigner Wilhelm Wagenfeld (1900 bis 1990) und Heinrich Löffelhardt (1901 bis 1979) im Museumsbestand. Sie wurden 1950 für den Neubau der kriegszerstörten Sicherer’schen Apotheke in Heilbronn entworfen und sind berühmte Klassiker des Industriedesigns.

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Individuelles Standgefäßdesign des 20. Jahrhunderts, beispielsweise von Wagenfeld, Löffelhard und Theo Kerg

Speziell für eine Apotheke hergestellte individuell gestaltete Apothekenstandgefäße sind im letzten Jahrhundert selten geworden. Im Deutschen Apotheken-Museums werden einige besonders schöne Objekte dieses Sammelschwerpunktes bewahrt und der Öffentlichkeit präsentiert.

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Ein leuchtender Zeitzeuge

Bei der letzten Montagsdemonstration vor der Wende in Leipzig trug der sächsische Apotheker Hans Knoll eine kleine weiße, brennende Kerze. Mit dem 9. November 1989 wurde alles anders. Wenig später kam es zu den ersten Treffen und Austausch ost- und westdeutscher Apotheker. Knoll besuchte zusammen mit sächsischen und thürin-
gischen Kollegen auf deren Einladung hin am 23. Januar 1990 die Bayerische Landesapothekerkammer (BLAK) in München. Er hatte seine Kerze mitgebracht, stellte sie auf den Sitzungstisch und zündete sie an.

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Christus-Motiv mit neuen Tugenden

Eine moderne Adaption des historisch reich belegten Bildmotivs „Christus als Apotheker“ ließ Apothekerin Dr. Annette Zimmermann 1981 für die Barbara-Apotheke in Bochum-Wattenscheid anfertigen, wo es bis 2016 in der Offizin hing. Beauftragt wurde der v.a. durch seine Emailarbeiten bekannte Künstler Egino G. Weinert (1920 bis 2012).

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Nachlass Fritz Ferchl: Fayence, Archivalien und Habilitationsurkunde

Aus der Familie des ersten Museumskurators Dr. Fritz Ferchl (1892–1953) übergab seine Enkelin Margarete Fleckenstein, München, kürzlich ein Objekt aus seiner privaten pharmaziehistorischen Sammlung sowie Unterlagen aus seinem persönlichen Nachlass an das Deutsche Apotheken-Museum.

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Künstlergrafik auf dem Zahlteller

Zahlteller mit Werbemotiv waren in Apotheken der 1930er-Jahre ein gängiges Ausstattungselement. Dieses Stück stammt aus der Alten Apotheke in Königstein/Taunus.

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Homöopathische Hausapotheke

Die »Homöopatische Central-Apotheke Dr. Willmar Schwabe« in Leipzig vertrieb im späten 19. Jahrhundert verschiedene Arten von homöopathischen Hausapotheken, darunter diese »verbesserte halbe Hausapotheke« von etwa 1890. Sie stammt neben vielen anderen Objekten aus der Sammlung von Hildegard Würz (1941-2017).

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Reagenziensammlung zum Kalmusöl

Seit mehreren Jahrzehnten steht in der Museumsbibliothek eine kleine Dissertation »Ueber die Bestandteile des Kalmusöls «, die 1901 von Robert Beckstroem (1875– ?) an der Universität Basel eingereicht wurde. Die Arbeit, von der nur noch wenige Exemplare erhalten sind, behandelt die Sauerstoff- und Kohlenwasserstoffanteile des Kalmusöls.

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Sanitätstransportunterlagen von 1940/41

Ein Schriftenkonvolut aus der Unteren Apotheke in Edenkoben bietet unter anderem Informationen zu Sanitätstransporten im Zweiten Weltkrieg. Die Archivalien stammen aus dem Nachlass des Apothekers Dr. Otto Seiter sowie seines Sohnes Wilhelm Seiter, ebenfalls Apotheker (Inv.-Nr. VII A 1781-1786).

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Erinnerung an Apotheker Ernst Silten (Ernst Silberstein, 1866 bis 1943)

Etwa aus der Zeit der 1920er bis 1930er Jahre stammt ein „Antidotarium Silbe“ der Firma Dr. Ernst Silten in Berlin mit Injektionspräparaten zur Behandlung von akuten Vergiftungen.

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