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Bildkatalog der Exponate

Bild-Nr. 1

Der antike Heilgott Aesculap mit Attribut Stock und Schlange. Frankreich, 18. Jh. Inv.-Nr. VII E 69.


Bild-Nr. 1

Bild-Nr. 2

Sinnbild zur Heilkunde, "Arzneney"-Keramik-Kachel, polychrom glasiert, Hamburg, Werkstatt Bichweiler, Ende 19. Jh., Inv.-Nr. VII E 141.


Bild-Nr. 2

Bild-Nr. 3

Die antike Heilgöttin Hygieia mit Attribut Stock und Schlange, Frankreich, 18. Jh. Inv.-Nr. VII E 69.


Bild-Nr. 3

Bild-Nr. 4

Waage mit Adlerfigur, Süddeutschland, 18. Jh. Inv.-Nr. VI A 0115.


Bild-Nr. 4

Bild-Nr. 5

Der Apotheker "Erster Klasse" August Wilhelm Bullrich warb im Schaufenster der Apotheke „höchstpersönlich“ für Bullrich-Salz. Halbfigur, Hartkunststoff, ca. 1950. Inv.-Nr. VII E 254.


Bild-Nr. 5

Bild-Nr. 7

Tarierwaagenaufsatz mit der Göttin Hygieia als figürlichem Waagschalenhalter. Fa. Paulus und Thewald, Ende 19. Jh. Inv.-Nr. VI A 91.


Bild-Nr. 7

Bild-Nr. 8

Emailbemalte Glasgefäße des 18. Jh. mit alchemistischen Symbolen, von links nach rechts: „(Pulvis): (Tartarus): (Vitriolatus): pp:“ – Kaliumsulfat; „Flor(es) (Sal) (Ammoniacum) Mart(ii):“ – Ammoniumchlorid, Salmiak; „(Aqua) vitae“ – „Lebenswasser“, hochprozentiges Destillat; „(Spiritus) Meliss(ae):“ – Melissengeist. Inv.-Nr. II A 213, II A 1848, II A 900, II A96.


Bild-Nr. 8

Bild-Nr. 9

Glasgefäße mit verschiedenen Antimon-Zubereitungen: links z. B. mit Zinnober, rechts der beliebte Brechweinstein (Tartarus emeticus), „Tartarus“ ist durch ein alchemistisches Symbol abgekürzt. Inv.-Nr. II A 142, II A 297, II A 54, II A 40.


Bild-Nr. 9

Bild-Nr. 10

Glasgefäße des 17.-19. Jh. aus dem Aufbewahrungs- und Abgabebereich. Im Vordergrund links und ganz rechts Bindegläser, in der Mitte kugelbauchige Fläschchen, sog. Nönnchen. Das älteste Stück ist die sehr seltene schlanke Zylinderflasche mit Bleiverschluss aus dem 17. Jh. Inv.-Nr. II A1366-1367, IV E 1, IV E 88-89, IV E 77, IV E 72, IV E 98; II A 484, II A 575, II A 585, II A416, II A 1522.


Bild-Nr. 10

Bild 12

Das im Vergleich zu Porzellan preiswerte Milchglas bot auch Lichtschutz. Milchglasgefäße aus dem 18. bis 19. Jh. Inv. Nr. II C 9, II C 115, II C 14, II C 11, II C 15, II C 114, II C 1.


Bild-Nr. 12

Bild-Nr. 13

Glasflaschen in Emaildekor aus der Mohren-Apotheke Mühlhausen (links), zweite Hälfte 18. Jh., und der Mohren-Apotheke Mainz, Mitte 18. Jh. Inv.-Nr. II A 1834, II A 25, II A 1871, II A 1870, II A 15-16.


Bild-Nr. 13

Bild-Nr. 14

Rund 140 Gefäße umfasst das in seiner Vollständigkeit herausragende Ensemble aus Glas-, Fayence- und Holzstandgefäßen aus der Löwen-Apotheke Offenbach, 18. Jh.


Bild-Nr. 14

Bild-Nr. 16

Alkaloidensammlung aus der Mitte des 19. Jh. von Ludwig Clamor Marquart (1804 bis 1881). Bonn. Marquart war Apotheker und Leiter eines privaten pharmazeutischen Institutes zur Ausbildung von Apothekern, Freund von Justus von Liebig und Schüler von Professor Philipp Lorenz Geiger. Er gründete 1846 in Bonn einen der ersten Industriebetriebe zur Herstellung von Feinchemikalien, Reagenzien und Säuren, der 1936 in der Degussa AG aufging. Inv.-Nr. IV F 80.


Bild-Nr. 16

Bild-Nr. 17

Polarisationsapparat, Standzylinder und Holzetui zur Aufbewahrung verschiedener Areometer, 19. Jh. Inv.-Nr. III O 84, III O 9, III O 147 a-e.


Bild-Nr. 17

Bild-Nr. 18

Apparatur zur Herstellung von Pillen (Pillenbrett, Abteiler, Kugel zum versilbern/vergolden der Pillen, Blattsilber etc.) aus dem 19. Jh. Inv.-Nr. VI D 59, VI D 207, VI D 7.


Bild-Nr. 18

Bild-Nr. 19

Erste Hilfe für unterwegs in der ersten Hälfte des 20. Jh. Links eine Taschen-Apotheke aus dem Jahr 1943. Im Hintergrund „Erste-Hilfe-Maskottchen“ für Motorradfahrer, um 1955. Rechts eine Taschen-Apotheke für Reise und Sport, um 1920. Inv.-Nr. IV F 40, IV F 71, IV F 79.


Bild-Nr. 19

Bild-Nr. 20

Kostbare Reiseapotheke, Augsburg um 1640. An Arzneimitteln enthielt das Kabinett unter anderem: Camphor (Kampfer, anregend), Ung. Basilicum (Basilikumsalbe zum Einreiben bei Entzündungen oder Kopfweh verwendet), Alumen ustum (gebrannter Alaun, sollte die Vernarbung von Wunden fördern) sowie Butyr. Antimon (Antimonpräparat, „saure Arznei“ gegen Bisswunden, Wucherungen, Warzen). Inv.-Nr. IV F 26.


Bild-Nr. 20

Bild-Nr. 22

Verschiedene Geräte zum Zerkleinern von pflanzlichen Drogen, 19. Jh. Inv.-Nr. V A 208, V A 97, V A 227.


Bild-Nr. 22

Bild-Nr. 23

Ampullen und Spritzenbestecke. Links eine Spritze aus der Zeit um 1820, Graz. Rechts daneben eine kalibirierte Injektionsspritze nach dem Prinzip, das von dem französischen Chirurgen Charles Gabriel Pravaz (1791 bis 1853) entwickelt wurde, Anfg. 20. Jh. Im Hintergrund Ampullen, hergestellt in der Simon´s-Apotheke Berlin, ca. 1910. Inv.-Nr. IV B 25, I B 230, IV B 16.


Bild-Nr. 23

Bild-Nr. 24

Aloe. Porzellangefäß aus dem 19. Jh., Holzgefäß und Aloeharz aus dem 18. Jh. Inv.-Nr. I A 656-657, II B 199.


Bild-Nr. 24

Bild-Nr. 25

Aspirin der Firma Bayer, ein Arzneimittelklassiker: Das Design wandelt sich, der Wirkstoff bleibt unverändert - Aspirin aus der Zeit von 1917 bis heute und zwei „Generika“ der Firmen Hoechst und Merck aus den 1930er Jahren. Inv.-Nr. I B 64, I B 1275-1278, I B 405, I B 2262.


Bild-Nr. 25

Bild-Nr. 26

Rote, zu Kugeln gepresste Tone/Erden wurden als Mittel gegen Übersäuerung des Magens schon in der Antike eingesetzt. Holzstandgefäß aus dem 18. Jh., beschriftet "Bolus rub(rum)" (Roter Bolus). Daneben ein Stempel als Siegel zur Markierung. Inv.-Nr. II G 510.


Bild-Nr. 26

Bild-Nr. 27

Kampfer. Stammscheibe des Kampferbaumes, daneben glasschnittverzierte Vierkantflasche für Kampferöl aus der Zeit um 1790. Inv.-Nr. I A 641, II A 695.


Bild-Nr. 27

Bild-Nr. 28

Chinarinde. Unterschiedliche Sorten der Chinarinde, gerollt und gebündelt. Präsentiert in einer Schublade aus dem Materialkammerschrank der Stadt-Apotheke Mosbach, 17. Jh. Inv.-Nr. I A 717-719.


Bild-Nr. 28

Bild-Nr. 29

Industriell gefertigte Arzneimittel aus der Zeit um 1910. Inv.-Nr. I B 1035, I B 1036, I B 1033, I B 1034, I B 1022, I B 711, I B 585, I B 1018.


Bild-Nr. 29

Bild-Nr. 30

Guajak. Aus dem Holz wird Harz (Resina Guajac) gewonnen, das in kleine Stücke geteilt im linken Holzgefäß, gepulvert im  rechten bewahrt wurde. Ab dem 16. Jh. bis  ins 18. Jh. hinein (erfolglos) eingesetzt gegen die Syphillis. Inv.-Nr. I A 753, 19. Jh., rechts I A 746, 18. Jh.


Bild-Nr. 30

Bild-Nr. 31

Kakao. Eisenblech-Gießform für Schokoladetafeln aus Kakaomasse, 19. Jh. Daneben Kakaobohnen (Samen) und eine Kakaofrucht. In dem Gefäß aus der Porzellanmanufaktur Paris (um 1880) wurde Kakaobutter aufbewahrt. Inv. Nr. VI D 100, I A 644-645, II B 79.


Bild-Nr. 31

Bild-Nr. 32

Muskat. Muskatnüsse und ihr Samenmantel (Macis), aus dem Tinctura macis hergestellt wurde, die das Glasgefäß aus dem 19. Jh. einst enthielt. Inv.-Nr. I A 670-67, II A 156.


Bild-Nr. 32

Bild-Nr. 33

Arzneimittel des 18. Jh. auf Basis der Signaturenlehre: Links (Pulvis) pleuritic(us) und daneben Knöchelchen aus Hasenhinterläufen, beide Gefäße aus der Klosterapotheke Schongau. Ganz rechts ein goldgefasstes Holzstandgefäß mit Krötenpulver. Inv.-Nr. II A 758, II A 862, II G 396.


Bild-Nr. 33

Bild-Nr. 34

Innerhalb von drei Monaten in einer Apotheke gesammelte Altarzneimittel aus angebrochenen Packungen, die von Kunden zurückgebracht wurden.


Bild-Nr. 34

Bild-Nr. 35

Sirupkannen und Albarelli aus dem frühen Fayencezentrum Arnstadt in Thüringen. Erste Hälfte des 17. Jh. Inv.-Nr. II E 786, II E 171, II E 623, II E 785.


Bild-Nr. 35

Bild-Nr. 36

Kostbare italienische Majolika: Links Albarello mit dem Brustbild eines Mannes mit blauem Gewand und Turban, Palermo, um 1600. In der Mitte die Darstellung eines jungen bärtigen Mannes mit Hut, Venedig, 16. Jh. Rechts ein Albarello mit dem typischen „a trophei“-Dekor, d. h. rundum gestaltet mit Trophäen, Waffen und Musikinstrumenten, wobei ein Feld für die Darstellung des Portraits einer Dame im Halbprofil frei bleibt. Dabei der Schriftzug: „Faustina“. Castel Durante, um 1550. Inv.-Nr. II E 419, II E 683, II E 57


Bild-Nr. 36

Bild-Nr. 37

In der Zeit um 1520 entstanden in Venedig oder Faenza die beiden Albarelli mit Floralrankendekor und bannerförmigem Signaturfeld links im Bild. Das Gefäß rechts wurde rund vierzig Jahre später, um 1560, in Venedig hergestellt. Majolika, Inv.-Nr. II E 673, II E 667-668.


Bild-Nr. 37

Bild-Nr. 39

Theriak. Prachtvolles Standgefäß mit Landschaftsszene für diese kostbare Arznei, die aus mehr als 200 Zutaten zusammengestellt wurde. Majolika, Talavera um 1700. Inv.-Nr. II E 558.


Bild-Nr. 39

Bild-Nr. 40

Reich verziertes Einsatzgewicht mit dem Zeichen der Rotgießerwerkstatt Fleischmann, Nürnberg, 18. Jh. Inv.-Nr. VI B 1.


Bild-Nr. 40

Bild-Nr. 41

Bronzemörser mit der Umschrift „hanrich hopp rychter tot udom“ – sie weist auf den ehemaligen Eigner hin. Verziert mit zwei elegant geschwungenen Delphinhenkeln. Hachmann-Werkstatt, Kleve, 1554. Inv.-Nr. V A 282.


Bild-Nr. 41

Bild-Nr. 42

Bronzemörser im typischen Dekor der Renaissance und des Frühbarock: Links signiert mit den Buchstaben D – L – B, Italien, Ende 16. Jh.; daneben ein Stück aus Augsburg mit dem Augsburger Pyr (Zwiebelnuss) aus der Mitte des 16. Jh.; rechts – eine weitere Kostbarkeit – Akanthusblätter und Spiralrankendekor aus der Meisterwerkstatt von A. Busco, gen. Riccio, Padua, 1470–1532. Inv.-Nr. V A 111, V A 174, V A 129.


Bild-Nr. 42